
Praxis


Beobachtungen per App melden
Apps im Vergleich, Teil 3: Datenerfassung. Apps für Handy und Tablet ermöglichen es, eine Fülle an Informationen immer mit dabei zu haben. Im letzten Teil dieser Serie stellt Ornis Apps vor, mit denen Beobachtungen erfasst werden können und die teils mit automatischer Arterkennung behilflich sind.

Was blüht und zirpt denn da?
Apps im Vergleich, Teil 2: Tiere und Pflanzen (ausser Vögel). Libellen, Bodentiere oder Gräser: Nach den ornithologischen Apps stellt Ornis hier Bestimmungs-Apps für weitere Artengruppen vor. Dank innovativen Tools und künstlicher Intelligenz ergänzen sie die klassischen Feldführer hervorragend.

Die Natur in der Tasche
Apps im Vergleich, Teil 1: Vögel. Apps für Handy und Tablet ermöglichen es heutzutage, eine Fülle an Informationen auch in der Natur immer mit dabei zu haben. In einer Serie aus drei Artikeln stellt Ornis die wichtigsten Apps für Naturinteressierte vor. Im ersten Teil geht es um Vögel und deren Bestimmung.

Naturverträglich reisen
Mit Rücksicht und Verstand unterwegs. Ornis berichtet regelmässig über Reisedestinationen, an denen Naturinteressierte neue Vogelarten kennenlernen und attraktive Landschaften erleben können – hin und wieder auch in Übersee. Doch Reisen bedeutet auch Treibhausgasausstoss, Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung in den Tourismusdestinationen, negative Auswirkungen für die lokale Bevölkerung etc. Damit von Naturreisen auch Menschen vor Ort und die Natur profitieren, ist eine sorgfältige Vorbereitung nötig.

Strukturen für das Leben
Kleinstrukturen fördern. Sie dienen vielen Tieren als Kinderstube, Versteck oder Trittstein auf Wanderungen: Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen, Wurzelstöcke, Kleinstgewässer oder Buschgruppen. Doch trotz ihrer Bedeutung für die Natur verschwinden solche Strukturen in der Landschaft noch immer, statt dass sie gefördert werden. Mit der Agrarpolitik 22+ muss sich das ändern.

Auf gute Nachbarschaft
Saatkrähen. Die Vögel mit dem schwarz-glänzenden Gefieder sind intelligente und anpassungsfähige Tiere. Ihr geselliges Leben bietet spannende Naturbeobachtungen. Und doch fühlen sich in manchen Stadtquartieren Anwohnerinnen und Anwohner von den Saatkrähen gestört. Welche Massnahmen wurden von den Behörden schon ausprobiert, um gegen die Vögel vorzugehen? Was sagt das Gesetz? Und wie kann das friedliche Zusammenleben zwischen Saatkrähen und Menschen gefördert werden? Im März letzten diskutierten Vertreter der Städte diese Fragen; BirdLife Schweiz hat den Runden Tisch mitorganisiert.

Vielfältige Pflege, vielfältige Flora & Fauna
Schnitt von Feuchtwiesen und Schilfbeständen. Jede Pflanzen- und Tierart hat andere Ansprüche an ihren Lebensraum. Eine einheitliche Nutzung auf grosser Fläche, etwa der Schnitt von Feuchtwiesen oder Schilf zu einem bestimmten Zeitpunkt, kommt deshalb stets nur einzelnen Arten zugute. Soll die Biodiversität erhalten oder gefördert werden, muss die Pflege von Feuchtgebieten differenziert erfolgen – am besten mit einem kleinräumigen Mosaik an Flächen mit unterschiedlichen Nutzungsarten und -intensitäten.

Das Wohl der Vögel steht im Vordergrund
Verantwortungsvolles Beobachten und Fotografieren. Vögel zu beobachten ist faszinierend, und sie zu fotografieren wird zu einer immer weiter verbreiteten Freizeitbeschäftigung. Je mehr Leute in der Natur unterwegs sind, desto wichtiger ist es, dass sich alle verantwortungsvoll verhalten. Das Wohl der Vögel und die Erhaltung der Natur kommen immer an erster Stelle. Deshalb haben BirdLife Schweiz und die Vogelwarte Sempach einen Verhaltenskodex formuliert, der auch als Merkblatt erhältlich ist.

Grüner wohnen
Fassaden und Dächer in Lebensräume verwandeln. Verdichtetes Bauen ist wichtig – aber es lässt die Freiflächen in den Siedlungen in rasantem Tempo verschwinden. Wichtig ist es nun, die verbleibenden Freiräume für die Natur so optimal wie möglich zu gestalten. Auch die Häuser haben viel Potenzial, nicht nur Menschen, sondern auch Tieren und Pflanzen einen Lebensraum zu bieten. Ornis zeigt, wie dieses Potenzial genutzt werden kann.

Auf das Saatgut kommt es an
Begrünen mit regionalem Saatgut. Die enorme Bautätigkeit hinterlässt jedes Jahr grosse Flächen, die wieder begrünt werden müssen. Über zehn Quadratkilometer davon werden weder intensiv landwirtschaftlich noch anderweitig genutzt und bieten dadurch ideale Voraussetzungen zur Förderung der Biodiversität. Ein zentraler Faktor ist dabei die Verwendung von standortgemässem, lokalem oder zumindest regionalem Saatgut.
Jetzt Ornis abonnieren und weiterlesen!
Ornis ist die Zeitschrift über Vögel, Natur und Naturschutz. Entdecken Sie 6-mal im Jahr wunderbar bebilderte Berichte, Reportagen aus dem In- und Ausland, Portfolios und vieles mehr!
Haben Sie ein Abo? Melden Sie sich an (Link ganz oben) und lesen Sie innert Sekunden weiter.
