International
Auf der Suche nach dem mythischen Bartliest
Expedition in den Südwestpazifik. Die Insel Bougainville (Papua-Neuguinea) konnte bisher von Forschenden erst sehr selten besucht werden. Nun konnten Ornitholog/innen auf einer Expedition zwei Arten aufspüren, die jahrzehntelang als verschollen galten.
Vereinter Einsatz für die Liebestaube
Europäischer Aktionsplan Turteltaube. Die Turteltaube hat europaweit grosse Bestandseinbrüche erlebt und ist in Teilen ihres Verbreitungsgebiets stark gefährdet. Daher wurde 2018 ein internationaler Aktionsplan erarbeitet. In Westeuropa sind nun erste Erfolge zu erkennen. Doch bis zu einer nachhaltigen Sicherung der Bestände ist es noch ein weiter Weg.
Grosse Ziele im Osten
Dank dem Projekt RENATE von BirdLife Europa & Zentralasien werden auf dem Balkan, im Kaukasus und in der Türkei grosse Wiederherstellungs-Projekte möglich. Dabei unterstützt die internationale BirdLife-Partnerschaft die BirdLife-Partner vor Ort finanziell und mit Know-how. Auch BirdLife Schweiz beteiligt sich an RENATE.
Gemeinsam zum Erfolg
Schutz der wichtigsten globalen Vogelgebiete. Insgesamt 13 500 Gebiete gibt es global, die für die Vögel und die Biodiversität besonders wichtig sind: die Important Bird and Biodiversity Areas (IBAs). Doch auch diese Gebiete sind vor Bedrohungen nicht gefeit. Um sie zu bewahren, braucht es von BirdLife oft ein langjähriges Engagement. Einige Beispiele.
Auf den Spuren der Meeresvögel
Vogelzug. Meeresvögel verbringen einen Grossteil ihres Lebens auf dem offenen Meer. Eine umfassende Studie von BirdLife International gibt nun Aufschluss darüber, welchen Routen die faszinierenden Vögel auf ihren langen Wanderungen über die Ozeane folgen.
Zurück zum Moor
Peenetal. Das Flusstalmoor entlang der Peene im Nordosten Deutschlands zählt zu den letzten naturnahen Auenlandschaften Europas mit grossflächigen Niedermooren. Durch die umfassende Wiederherstellung ehemals intensiv genutzter Entwässerungspolder entwickelten sich wieder wertvolle Lebensräume für seltene Vögel und andere Arten.
Diese Länder machen vorwärts
Lernen von unseren Nachbarn. Die EU nimmt den Schutz ihrer Biodiversität ernst und setzt sich ambitionierte Ziele. So hat das Parlament erst kürzlich ein Gesetz zur Wiederherstellung von Ökosystemen verabschiedet. In der Schweiz herrscht dagegen seit Jahren Stillstand. Was funktioniert im europäischen Ausland besser als bei uns?
Die Schweiz muss sich mächtig ins Zeug legen
Globales Biodiversitätsabkommen. Ende 2022 haben 196 Länder den Kunming-Montreal-Zielrahmen für die Biodiversität verabschiedet. Dieser sendet ein klares Signal an die Welt, dass der Schutz der biologischen Vielfalt rasch und entschlossen verstärkt werden muss. BirdLife Schweiz hat analysiert, was der Zielrahmen für unser Land bedeutet.
Schlag gegen den Naturschutz
Aus für BirdLife in Belarus. In den letzten 25 Jahren konnte der BirdLife-Partner APB in Belarus vieles für die Natur erreichen. Stark war der Vogelschutzverband vor allem im Moorschutz und beim Schutz besonders gefährdeten Arten. Das oberste Gericht hat die APB nun verboten – ein riesiger Verlust.
10 Jahre für die Reparatur
UN-Dekade für die Wiederherstellung beeinträchtigter Ökosysteme. Die Sicherung der noch bestehenden naturnahen Lebensräume reicht nicht aus, um die Artenvielfalt langfristig zu erhalten – es müssen auch Ökosysteme, die Schaden genommen haben, wieder instandgesetzt werden. Die Vereinten Nationen haben deshalb die Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen, die «Decade on Ecosystem Restoration», ausgerufen.
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